ialla.com die e-commerce experten e-Commerce nützliche Tips Tricks und Hinweise

23/07/2017

Rechnung von Online Handelsregister und Gewerberegister

Filed under: Internet-Betrüger — admin @ 12:54

Immer wieder werden alte Maschen neu aufgelegt.

Hier wohl ganz neu, eine Rechnung die jemand bekommt, der gerade seine Firma ins Handeltregister eingetragen hat.

Mit Datum der Veröffentlichung im Bundesanzeiger, schicken diese Betrüger (manche nennen das lediglich Abzocke), eine Rechnung an die Anschrift der neuen Firma.

So sieht diese Rechung im Original aus (klicken)

Eine Frechheit dabei ist, dass neben der „Dienstleistung“ in einem Portal eingetragen zu sein auch noch ein zweiter Posten HRB (A) berechnet wird. Wofür ist das ?  Soll es suggerieren, dass das die Handelsregistergebühren sind, die man ja meist schon im Voraus an das zuständige Registergericht bezahlt hat ?

Kontrolliert man diese Rechnung mit ein wenig Misstrauen, erkennt man schnell den Betrug.

Zumal sich der Rechnungssteller , die Firma HGR Online GmbH, des wunderschönen Satzes bedient:

„Der zu entrichtende Betrag dieser Dienstleistung ist fakultativ durch einmalige Zahlung auf die unten stehende Bankverbindung zu entrichten“.  –  Also freiwillig -aber wer liest schon immer das Kleingedruckte-?

Schaut man auf die Webseite der hgronline . de, sieht man  die Seite entspricht nicht den Vorschriften.
Kein Impressum, sondern nur eine Kontaktseite.
Eine Anschrift mit Postfach.
Kein Ansprechpartner und vor allem KEINE AGBs.

Die Domain gehört einer  Anna Giannakopoulou (laut Denic). Sie wurde Anfang Juli diesen Jahres registriert und ist bei Domainfactory gehostet.
Evtl. wird Domainfactory ja auch auf diesen Betrug aufmerksam.

Zumindestens wäre es wünschenswert, diese alte Betrugsmasche und deren dubiosen Hintermännern schnellstens das Handwerk zu legen.
Ob Anna bekannt ist, was mit Ihrer Domain gemacht wird?
Ob es Anna in Duisburg wirklich gibt ?

Rein juristisch mag das Vorgehen dieser InternetDunkelmänner korrekt sein.
Aber nennen wir es einfach beim richtigen Namen, es ist Betrug.

Wer also so eine Rechung bekommt, „müllen“!!
Es werden keine rechtlichen Schritte von Seiten der Betrugsfirma kommen.

Es besteht KEIN Zahlungsanspruch.

 



20/06/2017

Reminder: Domain SEO notice, alte Masche, und immer noch aktiv

Filed under: eCommerce Topics,Internet-Betrüger — admin @ 08:50

Seit Monaten wieder gehäufte , nervige , eindeutig betrügerische Mails dieser Art:

Rainer Kittelmann,
Am Weidenbach 25
Pulheim
DE, 50259, GERMANY

Dear Rainer Kittelmann,

You have 1 domain name seo registration service pending.

This solicitation is to inform you that it’s time to send in your search engine registration for kult.shop.
Failure to complete this order by 06/26/2017 may result in the cancellation of this offer (making it difficult for your customers to locate you, using search engines on the web). We do not register or renew domain names. We sell traffic generator software.
Act soon! This offer for kult.shop will expire on 06/26/2017. Act today!

PAY NOW
Domain Name: Registration Period: Price: Term:
kult.shop 07/10/2017 to 07/10/2018 $75.00 1 Year

Jeder Domaininhaber hat diese Mail sicher schon einmal bekommen.  Wer sich nicht auskennt reagiert natürllich verunsichert.

Auch hier gillt, wie in so gut wie allen Fällen, wo per dubioser Email eine Zahlungsaufforderung kommt, „müllen“  .   Solche Mails sind von irgendwelchen MöchtegernSEO Gurus verfasst, und werden als MassenMüllmails an Domaininhaber verschickt.

Das traurige ist, das es noch immer Domaininhaber gibt, die auf diese Betrüger reinfallen.

Wichtig ist, diese Mails kommen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo das legal ist.  Der kleine fast nicht lesbare Hinweise am Ende der Mail ist hierbei Pflicht in USA, aber der erste Satz ist eindeutig eine Lüge:  Sie erhalten diese Mail weil Sie sich dafür angemeldet haben Special Offers zu erhalten. In Wahrheit werden durch Spider in den Whois Datenbanken der Domainregistrare die Mailadressen ausgefilter.

Dieser Möchtegern SEO Guru hat eine wenig überzeugernde Seite im Netz  und schickt den Großteil seiner Mails aus China/Hongkong. Die Firma gehört einem gewissen Herrn Taubert und ist eingetragen in Florida. Zahlungen werden über Seiten in China abgewickelt.

Wenn Sie wirklich auf diesen „sauberen“ Betrüger reingefallen sind, gehen Sie davon aus , das Geld ist weg, und dient der Finanzierung von Herrn Tauberts Leben in Miami.

Also solche Mails „IMMER MÜLLEN“ nie auf den Link zum abmelden (unsubscribe) klicken, denn damit zeigen Sie das Ihre Mailadresse aktiv, und gültig ist, und damit ist die Adresse dann auf einer Sammlung von Mailadressen, die dann verkauft werden, an Spammer.



13/01/2017

Verbraucherstreitbeilegung – Neue Pflichten für Onlinehändler ab 01.02.2017

Filed under: eCommerce Topics — admin @ 12:45

Nachdem Onlinehändler mit der Umsetzung der ODR-Verordnung am 09.01.2016 verpflichtet worden sind, einen Link auf ihrer Webseite zu der OS-Plattform anzugeben sowie auf diese hinzuweisen, kommen zum 01.02.2017 schon wieder neue Informationspflichten aus dem Bereich der außergerichtlichen Streitbeilegung auf sie zu.

Das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) sieht vor, dass Onlinehändler auf die Bereitschaft oder Verpflichtung an einem außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren sowie auf die zuständige Schlichtungsstelle hinweisen müssen. Falls sie nicht dazu bereit oder verpflichtet sind, müssen sie ebenfalls darauf hinweisen.

Auf einen Blick: Welche Plichten müssen Online-Händler konkret umsetzen?

Allgemeine Informationspflichten (§ 36 VSBG):

  • Onlinehändler müssen ab 01.02.2017 auf ihre Bereitschaft oder Pflicht hinweisen, an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen, hinweisen und die zuständige Streitbeilegungsstelle benennen (mit Anschrift und Webseite).
  • Bei fehlender Bereitschaft oder Verpflichtung an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen, müssen Online-Händler ebenfalls darauf hinweisen. Diese Pflicht entfällt, wenn das Unternehmen zum 31.12. des Vorjahres zehn oder weniger Mitarbeiter hatte.
  • Der Hinweis sollte im Impressum erfolgen und in den AGB wiederholt werden.

Informationspflichten nach Entstehen der Streitigkeit (§ 37 VSBG):

  • Nach Entstehen der Streitigkeit müssen Online-Händler ab 01.02.2017 auf ihre Bereitschaft oder Verpflichtung hinweisen, an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen.
  • Der Hinweis hat in Textform zu erfolgen. Im Hinweis enthalten muss auch die zuständige Schlichtungsstelle (Name/Anschrift/Webseite) sein.
  • Ist der Händler nicht bereit, an dem Schlichtungsverfahren teilzunehmen, muss er darauf ebenfalls hinweisen.
  • Händler, die zur Teilnahme an der alternativen Streitbeilegung verpflichtet sind, müssen auf ihre Verpflichtung hinweisen. Im Hinweis enthalten muss auch die zuständige Schlichtungsstelle (Name/Anschrift/Webseite) sein.
  • Der Hinweis sollte im Impressum der Webseite erfolgen und in den AGB wiederholt werden.

Welche neue Pflichten bis 01.02.2017 im Einzelnen umzusetzen sind und wie die Umsetzung zu erfolgen hat, erfahren Sie in diesem ausführlichen Beitrag von Protected Shops:

http://www.protectedshops.de/infothek/whitepapers-und-how-tos/verbraucherstreitbeilegung-01.02.2017

Um Onlinehändler vor Abmahnungen zu schützen, bietet die Protected Shops GmbH Shop-Betreibern die Erstellung und Aufrechterhaltung wartungsfreier Rechtstexte an. Über einen einfachen, aber präzisen Fragebogen werden die wesentlichen Punkte des jeweiligen Geschäftsmodells ermittelt, woraufhin individuelle und abmahnsichere Rechtstexte gestaltet werden können. Im Anschluss hieran die Rechtstexte direkt im Onlineshop eingebunden werden – per Schnittstelle oder manuell.

 

Wer übrigens Protected Shops aktiv hat, mit automatischen Updates!! der ist von Anfang an automatisch auf der sicheren Seite, auch in diesem Fall Jetzt noch Angebot sichern bei protected Shops und bis 31.1.17 bis zu 60 Euro sparen

Older Posts »

Powered by WordPress